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Stadthagen - Bericht  
   
 
   
   
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Tourist-Information - Stadthagen  
   

Kurzbiografie: Stadthagen

Einwohner: ca. 22.638 (Stand 31. Dez. 2024) [[1]], Landkreis Schaumburg rund 160.000 Einwohner

Lage: Niedersachsen, Landkreis Schaumburg, Kreisstadt; liegt zwischen Weserbergland und Schaumburger Wald auf etwa 72 m ü. NHN, eingebettet in die sanfte Hügellandschaft zwischen Minden und Hannover, etwa 20 km östlich von Minden und 37 km westlich von Hannover

Anreise: Bahnhof Stadthagen an der Bahnstrecke Hannover–Minden mit Regional- und S-Bahn-Verkehr (S1, RE60, RE70) nach Hannover, Minden, Bielefeld und Braunschweig; Autobahn A2 mit Anschlussstellen Bad Nenndorf und Bad Eilsen in der Nähe; Bundesstraße B65 durchquert das Stadtgebiet; Buslinien der Schaumburger Verkehrsgesellschaft erschließen alle Stadtteile; gut ausgebautes Radwegenetz mit Anbindung an Weser-Radweg und lokale Schaumburg-Routen

Besonderheiten: Erste urkundliche Erwähnung um 1225 als „Updago comitis", Stadtrechte 1344 verliehen; ehemalige Residenzstadt der Grafschaft Schaumburg und kurzzeitig Universitätsstadt (1619–1621); Schloss Stadthagen als bedeutendstes Bauwerk der Weserrenaissance, erbaut 1534–1538 durch Jörg Unkair; Mausoleum des Fürsten Ernst als Renaissance-Prachtbau mit Bronzefiguren von Adrian de Vries; historische Altstadt mit über 400 denkmalgeschützten Fachwerkhäusern; Altes Rathaus im Stil der Weserrenaissance; St.-Martini-Kirche als evangelische Hauptkirche; Amtspforte als Heimatmuseum; Johanniskapelle als romanische Kapelle; Landsbergscher Hof als Stadtbibliothek; Alte Lateinschule von 1556; Wallanlagen als grüner Ring um die Altstadt; Georgschacht als Industriedenkmal des Steinkohlebergbaus (1501–1961); Geburtsort von Erik Spiekermann (Typograf) und Katja Flint (Schauspielerin); Wilhelm-Busch-Preis für satirische Dichtung wird hier verliehen; lebendiges Vereinsleben mit Kultur-, Musik- und Sportvereinen; bekannt als „Renaissance-Stadt" und „Kreisstadt im Schaumburger Land"

Ortsbeschreibung: Stadthagen – Renaissance-Charme, Residenz-Historie und schaumburgische Lebensart im Weserbergland

Stadthagen ist eine Stadt, die Geschichte atmet und norddeutsche Lebensart verkörpert. Zwischen Weserbergland und Schaumburger Wald gelegen, eingebettet in sanfte Hügel und Wälder, verbindet der Ort über 800 Jahre dokumentierte Geschichte mit architektonischer Pracht. Die Gründung um 1225 und die Verleihung der Stadtrechte 1344 markieren den Beginn einer langen Tradition als bedeutende Residenz- und Kulturstadt. Diese historische Kontinuität prägt das Selbstverständnis bis heute: Stadthagen versteht sich nicht als Hannoverscher Vorort, sondern als lebendige Kreisstadt und kulturelles Zentrum des Schaumburger Landes, in der Tradition, Kultur und Gemeinschaft sich sinnvoll verbinden.

Das kulturelle Leben Stadthagens ist vielfältig und von der reichen Renaissance-Geschichte verwoben. Das Schloss Stadthagen als bedeutendstes Bauwerk der Weserrenaissance ist das architektonische Juwel und dokumentiert die fürstliche Vergangenheit der Region. Das Mausoleum des Fürsten Ernst mit seinen Bronzefiguren von Adrian de Vries ist ein kunsthistorisches Highlight von europäischem Rang. Die historische Altstadt mit ihren über 400 denkmalgeschützten Fachwerkhäusern, dem Alten Rathaus und der St.-Martini-Kirche lädt zu entspannten Spaziergängen ein. Das Heimatmuseum in der Amtspforte und die multimediale Erlebniswelt Renaissance öffnen Fenster in die bewegte Geschichte der Stadt. Das kulturelle Angebot wird durch ein lebendiges Vereinsleben, den Wilhelm-Busch-Preis und Veranstaltungen wie das Schützenfest ergänzt.

Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal Stadthagens ist die Verbindung von Renaissance-Architektur, Residenz-Geschichte und zentraler Lage. Die Stadt bewahrt auf einzigartige Weise ihre historische Substanz mit Schloss, Mausoleum, Fachwerkhäusern und Wallanlagen. Die gute Verkehrsanbindung an Hannover, Minden und das Umland fördert Pendlerströme, während die dörfliche Ruhe und die kulturelle Vielfalt Zuzügler anziehen.

Wirtschaftlich ist Stadthagen ein ausgewogener Mix aus Dienstleistung, Verwaltung, Handwerk, Industrie und Tourismus. Als Kreisstadt mit knapp 23.000 Einwohnern ist Stadthagen wichtiger Wirtschaftsstandort für den Landkreis Schaumburg. Der Tourismus profitiert von der Kombination aus Kultur, Geschichte und schaumburgischer Gastfreundschaft.

Die politische Kultur Stadthagens ist geprägt von bürgernaher Mitgestaltung und einem starken Ehrenamt. Als Kreisstadt wirkt Stadthagen über lokale Initiativen, Vereine und den Stadtrat aktiv an der Entwicklung mit.

Gesellschaftlich ist Stadthagen ein Ort der Offenheit und des Miteinanders. Die norddeutsche Mentalität – bodenständig, hilfsbereit, traditionsbewusst – prägt das Zusammenleben.

Ausflüge in die Umgebung

Schloss Stadthagen: Bedeutendstes Bauwerk der Weserrenaissance – im Stadtzentrum.
Mausoleum des Fürsten Ernst: Renaissance-Prachtbau mit Bronzefiguren – beim Schloss.
Altes Rathaus: Weserrenaissance-Bau – am Marktplatz.
St.-Martini-Kirche: Evangelische Hauptkirche – in der Altstadt.
Amtspforte: Heimatmuseum – in der Innenstadt.
Johanniskapelle: Romanische Kapelle – in der Altstadt.
Landsbergscher Hof: Stadtbibliothek – historisches Gebäude.
Alte Lateinschule: Schulgebäude von 1556 – in der Altstadt.
Wallanlagen: Grüner Ring um die Altstadt – rund um das Zentrum.
Georgschacht: Industriedenkmal des Bergbaus – am Stadtrand.
Minden: Festungsstadt mit Dom – ca. 20 km.
Hannover: Landeshauptstadt mit Kultur – ca. 37 km.
Bückeburg: Nachbarstadt mit Schloss – ca. 10 km.
Rinteln: Weserstadt mit Kultur – ca. 15 km.
Schaumburger Wald: Waldgebiet mit Wanderwegen – nördlich angrenzend.
Bückeberg: Berg mit Wanderwegen und Saurierspuren – südlich angrenzend.

Stadthagen

Hinweise: Stadthagen ist die Kreisstadt des Landkreises Schaumburg in Niedersachsen und liegt zwischen Weserbergland und Schaumburger Wald, etwa 37 km westlich von Hannover. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte um 1225, die Stadtrechte wurden 1344 verliehen. Das Schloss Stadthagen, das Mausoleum des Fürsten Ernst und die historische Altstadt mit Fachwerk sind die kulturellen Highlights. Stadthagen ist ideal mit der Bahn erreichbar: Der Bahnhof hat S-Bahn-Verbindungen (S1) nach Hannover und Regionalverkehr (RE60, RE70) nach Minden, Bielefeld und Braunschweig. Für Autofahrer sind die A2 mit Anschlussstellen Bad Nenndorf und Bad Eilsen sowie die B65 gut geeignet; Parkmöglichkeiten sind im Stadtzentrum und an den Sehenswürdigkeiten ausreichend vorhanden. Lokale Radwege führen durch die Region und machen Stadthagen zu einem idealen Ausgangspunkt für Radtouren. Das Schloss Stadthagen kann von außen besichtigt werden – heute Sitz des Finanzamts. Das Mausoleum des Fürsten Ernst kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden – Termine bei der Tourist-Information erfragen. Die historische Altstadt mit Fachwerkhäusern ist weitgehend zu Fuß erkundbar. Die St.-Martini-Kirche kann bei Gottesdiensten oder nach Absprache besichtigt werden. Das Heimatmuseum in der Amtspforte bietet Ausstellungen zur Regionalgeschichte – Öffnungszeiten vorher prüfen. Der Wilhelm-Busch-Preis wird alle zwei Jahre im September verliehen – Termine vorher erfragen. Für einen Besuch sollten mindestens ein halber Tag eingeplant werden, ideal ist eine Kombination aus Schloss-Besichtigung, Altstadtrundgang und einem Museumsbesuch oder einem Abstecher nach Bückeburg oder Hannover. Stadthagen lohnt sich als Tagesziel für Kulturinteressierte, Geschichtsliebhaber, Renaissance-Fans, Fachwerk-Enthusiasten und Erholungssuchende oder als Basis für Erkundungen im Schaumburger Land, im Weserbergland und im Raum Hannover-Minden. Bitte respektieren Sie die Ruhe in den Wohngebieten, die historische Bausubstanz und die empfindliche Natur in der Region bei Ihrem Besuch.

 

 
   
   
 
   
   

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